Nach eingehender Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, meine kleines Blog-Universum zwischen der "selbständigen kulturellen Einheit West-Berlin" und anderem Kulturgut sinnvoll abzugrenzen - natürlich habe ich aber nicht die Absicht, eine Mauer zu errichten.
Vielmehr wird es weiterhin unter meinem Vox-Blog hier alte Neuigkeiten zum Thema West-Berlin in möglichst vielen Facetten zu lesen geben. Weitere interessante Themen, die ich in diesem Rahmen für erwähnenswert und diskussionswürdig erachte, werden nach für nach auf die Seite meiner zweiten Wahl wandern. So lange der Umzug aber noch nicht komplett abgeschlossen ist, werden sie nach wie auch hier zu begutachten sein.
Bemerkenswerte Petitessen sind nach wie vor unkommentiert auf meinem Mikroblog einzusehen.
Ich wünsche weiterhin viel Vergnügen beim Weiterlesen und bei Nichtgefallen angenehmes Weiterklicken durch das weltweite Gewebe.
In diesem Sinn:
Kenn ick! Uns kann keener!
"Ich dachte, 'ne Legende ist man erst, wenn man tot ist..."
- "Lord" Knud Kuntze (2007)
Eines nachts, kurz nach dem die Mauer gefallen war, saß Lord Knud besoffen in seinem Wohnzimmer und blickte in sein Whiskeyglas. Vielleicht, niemand weiß das so genau und er selbst am wenigsten, sah er in diesem Moment zwischen den schmelzenden Eiswürfeln sein Leben vorbeischwimmen. Schamoni, Weizsäcker und die Lords, langbeinige Models, Ossis und Adlige, Intendanten und Fans tanzten ausgelassen In Jack Danleis. Und er saß wieder mal draußen, trunken und allein. Lord Knud warf das Glas wütend an die Wand.
Am nächsten Morgen sah er
den bläßlichbraunen Fleck auf der Tapete. Lord Knud bastelte eine
Collage aus alten Zeitungsausschnitten, die seine Mutter in all den
Jahren über ihn gesammelt harte, und rahmte das Werk ein. Damit hing er
den Fleck zu.
(Alexander Osang: "Mühsame Schritte zum Regenbogen", Berliner Zeitung, 15. Oktober 1994)
Mittlerweile soll es ihm den Umständen nach wieder besser gehen - nach Jahren der privaten Freakshow in Zehlendorf, wie sein Bekannter Peter Ziermann zuletzt am 9. Januar 2007 versichert hat:
Treffe ihn jetzt wieder regelmäßig, er hat sich - für meinen Geschmack - mächtig gefangen.
Leider macht ihm jetzt der Rücken ziemliche Probleme.
Anfang der Neunziger hörte sich das noch anders an, wenn man Lord Knud im folgenden Interview mit Carsten Teuber von 1991 im damals noch nicht privatisierten Berliner Rundfunk lauscht. Vielleicht hat er damals doch zu lange mit Wolfgang Neuss abgehangen, einen Spliff zuviel gezogen, damals in den Achtzigern, als seine beste Zeit als Radio-Discjockey eigentlich vorbei gewesen ist...
Der Verdacht liegt mehr als nahe, wenn man Neuss vom Tage hört:
Lord Knud behauptet, Neuss is'n Abzocker, der mir sogar die Prothese wegraucht [...]
Heutzutage macht sich Lord Knud (natürlich mit d, um nicht mit dem Eisbär verwechselt zu werden) Kuntze, einst populärster Radiomorderator West-Berlins beim RIAS, sogar im weltweiten Gewebe rar: er hat zu seinem 65. Geburtstag am 18. März noch nicht einmal einen eigenen Artikel in der deutschen Wikipedia. Der entgegen gängiger Meinung gebürtige Polake, als den er sich selbst gern bezeichnet, spielte nach dem Krieg nicht mit Lego-, sondern mit original Trümmersteinen, machte sich in der Schule widiwidiwitt ("Zwei plus zwei? Kuntze!!" - "Fünf!") die Welt widiwidiwitt wie sie ihm gefällt und bewies schon im Schuhladen seines Vaters als Verkäufer sein Entertainer-Talent, wenn es daran ging, den falschen Fußuntersatz an den richtigen Mann oder die richtige Frau zu bringen.
Darüber hinaus muss man im Internet schon nach den legendären Schlager der Woche, der unvergessenen RIAS-Hitparade, oder den Lords suchen, der bei weitem überschätztesten deutschen Beat-Band aller Zeiten (nett formuliert), um etwas mehr über ihn zu erfahren.
Seine Lordschaft hat in dem oben angeführten Interview im Rückblick die eigene Ex-Band ähnlich kritisch gewürdigt: Die anderen Bands waren alle besser, haben musikalisch viel mehr drauf gehabt, aber wir haben halt die größere Schau gehabt.
Die Lords haben es zu einem nicht geringen Teil ihm zu verdanken, dass sie 1964 den Wettbewerb der "deutschen" Beatles gewannen, der ihre bis heute ungebrochene Popularität unter Oldie-Freunden begründetete, während zur gleichen Zeit musikalisch versiertere Bands wie die Boots die Berliner Beatszene u.a. in der Dachluke aufmischen durften, deren Programm damals übrigens ein anderes RIAS-Urgestein, Nero "Dingeling" Brandenburg, mitzuverantworten hatte. Kurz nach dem Beatles-Wettbewerb, den die Lords mit Shakin' all over gewannen, einem Titel übrigens, den die Beatles gar nicht im Repertoire hatten, verunglückte auf der anschließenden Tournee vermutlich aus Suff ein Unfall mit dem Tourbus, worauf Lord Knud ein Bein amputiert werden musste, ohne zu wissen, dass Neuss ihm Jahrzehnte später sogar die Prothese wegrauchen würde...
Als Lord Knud noch
Knud Kuntze hieß, verkaufte er im Laden seiner Eltern Schuhe. Er fing
bei den "Lords", die Anfang der 60er Jahre ziemlich populär waren, als
Baßgitarrist an. Wenn er mal 2 000 Mark auf die Hand bekam, hatte er am
nächsten Tag 5000 Mark Schulden. Nach einer Mugge baute der Fahrer des
Bandbusses besoffen einen Unfall, Lord Knud wurde so schwer verletzt,
daß ihm ein Bein amputiert werden mußte. Er war zwanzig, er war nicht
versichert, die Lords ließen ihren Baßmann fallen. Er begann als
Diskjockey zu arbeiten, ging zum RIAS, lernte bei Hans Rosenthal
Radiomachen, moderierte die berühmte Sonnabendvormittags-Sendung
"Evergreens are gogo", in der er Zehntausende Witze erzählte, und
später die nicht weniger bekannte Hitparade "Schlager der Woche". Er
machte Platten. Er erfand den Slogan: "Schau in den Regenbogen!" Der
Regenbogen wurde zu seinem Symbol.
...
Die Gags für seine Radiosendungen schrieben ihm andere, zuletzt der
Kabarettist Wolfgang Neuss. Auch diesen: "Ich hab nichts gegen die
Frauenbewegung. Solange sie rhythmisch ist." Das war sein vorläufiges
Ende als Radiomoderator.
(Berliner Zeitung, 15. Oktober 1994)
Was nach dem ominösen, bis heute nicht restlos aufgeklärten Rauswurf beim RIAS folgte, wollte so richtig niemand mehr wissen, z.B. dass der Frosch als Maskottchen des vom Fettsack Schamoni (W. Neuss) gegründeten ersten privaten Berliner Radiosenders Hundert, 6 seine Idee gewesen ist. Obwohl der CDU-Dudelfunk so ganz nach Lord Knuds Geschmack gewesen wäre:
Lord Knud, Rias extra dry, ist auf der Apothekertagung
für die Wiedervereinigung der Spalttablette eingetreten
(W. Neuss, Überlebensmittelladen. Ein Apotheken-Kabarett)*
*1983 - Das 'Drogenwrack aus Charlottenburg' über sein Lieblings-Thema der achtziger Jahre. Wie mit manch seiner satirisch überzeichneten Zustandsbeschreibungen ist er auch mit seiner Forderung 'Drogen in die Apotheke' nicht weit entfernt von der Wirklichkeit jener, die er nicht mehr erlebte. Den 'Überlebensmittelladen' spricht Neuss 1984 für die LP 'Neuss vom Tage' auf Band. ("Der totale Neuss", S. 810)
Lord Knud gab den Rock'n'Roller auf der Bühne, sagte Hit und Evergreen je nachdem mit Berliner Schnauze oder in hanebüchenem Englisch an, klopfte dabei Sprüche vom Fließband, die nicht von ihm stammten, und kiffte mit Neuss erst um die Wette und dann noch lange über dessen Tod hinaus und sein Hirn halb weich. All das hinderte ihn aber in einer für West-Berlin weder überraschenden noch untypischen "selbständigen kulturellen Einheit" nicht daran, auf Wahlveranstaltungen für Frontstadt-Granden von rechtsaußen wie Heinrich Lummer oder Klaus-Rüdiger Landwosky zu trommeln:
Lord Knud moderierte Wahlkampfpartys für die CDU. Er puschte Lummer,
Weizsäcker und Landowsky. Diepgen und Rexrodt gingen bei ihm ein und
aus. In seinem Garten feierte er stadtbekannte rauschende Feste mit
weißen Pferden, Stars und Luftballons. Er wetterte auf den Osten und
stieg in den internationalen Jetset auf. Hochzeiten in Stockholm,
Partys in London, Modenschauen In New York, Geburtstage in St. Tropez.
Wenn Udo Jürgens in Berlin war, schlief er immer bei Lord Knud.
(Berliner Zeitung, 15. Oktober 1994)
In letzter Zeit machte er sich für die Aufrechterhaltung des Flugbetriebs vom mittlerweile geschlossenen ehemaligen Zentralflughafen Berlin-Tempelhof stark:
Sollte es jemals ein über westalgische Verklärung hinaus gehendes Theaterstück zum Thema West-Berlin geben, böte sich ein Dialog zwischen dem Lord und The Neuss geradezu an. Auch die damals "Regierenden" Richard von Weizsäcker und dessen Adlatus Eberhard Diepgen konnten sich nicht, mehr oder weniger gewollt, Knuds besonderem Charme entziehen. Diepgen soll zwar beim Lord einst ein- und ausgegangen sein, sah ein Buch über einen Rundfunkpionier aber dann doch als pädagogisch wertvoller als einen neuen Rollstuhl an, als der Lord eine neue Beinprothese brauchte. Die Rolle Richard von Weizsäckers bei Knuds RIAS-Entlassung bleibt Gerüchte umwittert, nicht zuletzt weil der als Auslöser oder zum Anlass genommene Spruch Neuss zugeschrieben wird, der bereits als in Auflösung begriffene Haschisch-Squaw in einer denkwürdigen Ausgabe der NDR-Talkshow Leute aus dem Café Kranzler den kurz zuvor zum Bundespräsidentenkandidaten nominierten Regierenden Bürgermeister vorgeführt und genervt hatte.
Man erzählte Ihm hinter vorgehaltener Hand,
Richard von Weizsäcker persönlich habe seine Entlassung vom
Frontstadt-Sender RIAS Berlin gefordert. Er selbst glaubt eher, daß
Marianne von Weizsäcker dahintersteckte.
(Berliner Zeitung, 15. Oktober 1994)
Dann kam die Wende, das Neue Berlin: der RIAS wurde mit westdeutscher Schadenfreude von WDR und DLF und natürlich unter vorgehaltener Hand auch vom SFB, der ewigen Nr. 2 der damaligen Berliner Radiolandschaft, die der Hörerquote des RIAS immer hinterherhechelte, im Rahmen der Wiedervereinigung als unliebsamer öffentlich-rechtlicher Wettbewerber unter fadenscheinigen Argumenten zum Jahresende 1993 endgültig "abgewickelt" und zerschlagen, nachdem bereits 1992 die neue Maßstäbe setzende Jugendwelle rias2 zwangsprivatisiert werden musste. Da saß der Lord, um den es inzwischen einsam geworden war, längst in seinem Südberliner Tusculum, ohne sich wie gewohnt mit oiky doiky verabschiedet zu haben. Dort freute er sich, arbeitslos zu sein und jeden Tag ausschlafen und in Ruhe frühstücken zu können:
Mitten im feinsten Zehlendorf, dort, wo die Quadratmeterpreise nicht mehr zu bezahlen sind, zwischen dichten Hecken, gepflegtem Rasen und zurückhaltenden Menschen, steht ein plattgedrücktes weißes Häuschen mit einem riesigen Fenster, In dem ein elektrischer Regenbogen leuchtet. Vor dem Bungalow steht ein hoher Fahnenmast, an dem die amerikanische Flagge baumelt, die manchmal nachts von Scheinwerfern angestrahlt wird. Den Zaun, der das Grundstück einst umgab, hat der Hausherr abgerissen, als Deutschland wiedervereinigt wurde. Im Vorgarten wächst eine Haschischpflanze, und es gibt einen eingelassenen Betonsockel, auf dem eigentlich ein dreieinhalb Meter hohes Lenin-Denkmal aus Minsk aufgestellt werden sollte, was die Nachbarschaft in letzter Minute verhinderte. In der Garage steht ein Motorrad mit drei dicken Ballonreifen, das aussieht, als sei es von einem phantasievollen Kind konstruiert worden. Manchmal hämmern mitten in der Nacht Techno-Beats aus den großen Fenstern. Und gelegentlich entläßt der Hausherr einen wilden Schrei in die unbezahlbare Zehlendorfer Ruhe.
Hier wohnt Lord Knud. Der Einbeinige. Der Ultrarechte. Der Frontmann. Der berühmteste Berliner Radio-DJ der 70er Jahre. Der Abgestürzte. Der Freak.
(Berliner Zeitung, 15. Oktober 1994)
Neben den Schlagern der Woche ist natürlich Knuds Haussendung Evergreens A Go-Go nicht zu vergessen, die zu unvergesslichen Perlen der Radiounterhaltung gezählt werden darf. Sie war ein weiterer Dauerbrenner des RIAS mit einem Moderator, dem die Berliner alles verziehen wie jedem, den sie einmal in ihr Herz geschlossen hatten, egal ob ein Spruch mal wieder hart an der Geschmacksgrenze war oder nicht:
Viele tausend Hörer kennen nicht nur seine Stimme, sondern auch seinen Namen: Obwohl Lord Knud schon seit Beginn seiner 12-jährigen- Funk-Karriere weder bei der An-noch der Absage seinen Namen nennt.
Seine Sendungen "Evergreens a gogo" und natürlich die "Schlager der Woche" sind kaum aus dem RIAS Programm wegzudenken. Kein Wunder: Allein mit "Evergreens a gogo" erreichte er 71% der Berliner Rundfunkteilnehmer. Nicht mitgerechnet seine unzähligen Fans in der DDR. Selbst eingefleischte SFB-Hörer schalten am Sonnabend um 9 Uhr auf die RIAS-Wellen um.
Nach der Schule machte Knud Kunze (so sein richtiger Name) eine Lehre als Bankkaufmann. Weil ihm das zu langweilig war, und er lieber Musik machen würde, wurde er Mitglied bei den "Lords". Leider ging seine musikalische Karriere durch einen tragischen Unfall schnell zu Ende. Knud verlor sein rechtes Bein und mußte bei den "Lords" ausscheiden. Ein Berliner Kneipenbesitzer brachte ihn auf die Idee, in seinem Lokal Disc-Jockey zu werden. "Ich habe mir einen Schuhkarton mit ein paar Platten gesucht und einfach losgelegt" Lord Knud hatte nur ein Problem: "Ich habe fürchterlich genuschelt" Deshalb ging er auf eine Schauspielschule und nahm Sprechunterricht. Daraufhin bekam er eine Probesendung beim SFB, bei der er aber wegen Prüfungsangst durchfiel. Dann versuchte er sein Glück beim RIAS. Man gab Knud einfach eine Sendung und ließ ihn nicht mehr vom RIAS weg.
Er suchte den direkten Kontakt zu den Hörern: Sei es in Diskotheken, wo er mit Jugendlichen über "Schlager der Woche" plaudert und gern Plattenvorschläge entgegen nimmt oder im Supermarkt (er geht sehr gern einkaufen), wo er meistens seine reiferen "Evergreens-Hörer" trifft.
Es passier häufig das er auf dem Kurfürstendamm von wildfremden Menschen angesprochen wird: "Sag mal, bist du nicht der Knud vom RIAS?" Das mag er. "Ich liebe und lebe von der Herzlichkeit der Menschen".
Was Lord Knud haßt, sind Mauern und Stacheldraht. Außerdem geldgierige oder haßerfüllte, böse Menschen. "Es müßte viel mehr Liebe unter den Menschen herrschen. Meine Devise: Kürzester Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln"
Der Junggeselle genießt gerne seine Freiheit. Er ist auch immer noch freier Mitarbeiter beim RIAS Berlin. Nebenbei betreibt der 36jährige eine kleine Werbeagentur. Der gebürtige Berliner über Freunde: "Es gibt nur wenige Menschen, die man als Freunde bezeichnen sollte, ich selbst gehe mit dem Wort sehr sparsam um." Als einen wahren Freund bezeichnet er den Schlagersänger Udo Jürgens. "Wir kennen uns seit 12 Jahren, unsere Freundschaft wächst und wächst, es macht immer mehr Spaß." Als seinen weiteren Freund bezeichnet er seinen Programmdirektor Prof. Herbert Kundler. Knud über kluge Köpfe: "Viele glaube, wenn sie das Abitur bestanden haben, dann ist alles fertig. Viel wichtiger für mich, das menschliche Lebens-Abitur zu bestehen".
Lord Knud würde auch gern Fernsehen machen: "Es müßte keine Stunden- Sendung sein, vier Minuten würden mir reichen. Vor allem viel Witz müßte drin sein, ähnlich wie bei Loriot."
"Als Berliner
zum Fernsehen zu kommen, geht kaum über eine Berliner Rundfunkanstalt.
Beispiele sind dafür Hans Rosenthal und Harald Juhnke. Ich glaube, daß sich die
Programmdirektoren der deutschen, besonders aber der Berliner Sender, zu wenig
um den Nachwuchs bei Funk und Fernsehen kümmern."
("Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln", Artikel von Andreas Dorfmann, Der Abend, 29. September 1980)
Und wer das alles mal wieder nicht glauben kann, der kann seine "Lordschaft" noch heute zu seinen besten Zeiten hören und eine Zeitreise in die West-Berliner Radioszene der '70er und '80er unternehmen, auf der man dank digitalisierten Musikkassettenmitschnitten neben einigen Schlagern der Woche auch eine beachtenswerte Auswahl von Knuds Evergreens und Nuggets nachhören kann - wie die Anti-Hitparaden mit Didi Hallervorden oder Frank Zander, das Special Have a Happy 4th of July zum Amerikanischen Nationalfeiertag 1986 oder die Country & Western-Show in der rias2-Boutique mit Günter ("ich heiß Gunter...") Gabriel, in der unter anderem Heintje nach dem Stimmbruch zu hören ist.Wer nicht Pop fühlen möchte, sondern Radio erleben möchte, muss Knud hören, auch wenn das nur Randgeschichten sind, bedeutend nicht, aber unvergesslich (Horst Wendt), also:
Happy birthday, Lord Knud - und schau in den Regenbogen, oiky doiky?